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Riesige Containerbrücken für den Hamburger Hafen

KML Kabinen GmbH am 2020-02-13 21:14

Brückenaufsichtskabinen von KML unterstützen Hafenlogistik · Kooperation mit chinesischem Hersteller ZPMC

Mit einem großen Auftragsvolumen hat der Kabinenhersteller KML aus Lahr im Schwarzwald für den Hamburger Hafen die fünf neuen Großcontainerbrücken bestückt. Von der Beratung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) über die Entwicklung und Produktion für den chinesischen Hersteller ZPMC (Shanghai Zhenhua Port Machinery) bis hin zur Endmontage im Hamburger Hafen lieferte der Kabinenhersteller KML beste Qualität made in Germany. Im November 2019 trafen die ersten drei Containerbrücken samt KML Kabinen in einem Sondertransport aus China ein. Zwei weitere folgen im März 2020.

Am Burchardkai im Hamburger Hafen werden die größten Containerschiffe der Welt abgefertigt. Ende vergangenen Jahres sind drei neue Hightech-Container-Portalkrane, sogenannte Großcontainerbrücken, des chinesischen Herstellers ZPMC am Containerhafen der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) angekommen. Zwei weitere folgen im März. Sie alle sind mit Hochleistungs-Kabinen von KML Kabinen aus Lahr, sogenannten Brückenaufsichtskabinen, ausgestattet.

„Wir sind natürlich auch der spezialisierte Partner für Hafenlogistik“, so der Geschäftsführer der KML GmbH, Stefan Lochmann. „Mit unseren hochwertigen Materialien und einer perfekten technologischen Verarbeitung sorgen wir dafür, dass die Lebensdauer der Kabinen deutlich verlängert ist. Das verstehen wir unter Nachhaltigkeit und Qualität. Und dies bedeutet immer einen wirtschaftlichen Mehrwert für unsere Kunden“, so Stefan Lochmann weiter.

Zwischen der HHLA in Hamburg und KML in Lahr besteht bereits seit längerem eine Zusammenarbeit. „Wir bereiten uns darauf vor, weitere Projekte sowohl mit der HHLA als auch mit dem chinesischen Partner ZPMC zu planen“, so Geschäftsführer Stefan Lochmann weiter.

Für die Kabinen der Großcontainerkräne wurde aufgrund der Hafenumgebung eine maritime und hochwertige Speziallackierung verwendet. Diese sind lange Zeit gegen das Verblassen beständig und trotzen aggressivem Salzwasser.
Im März werden die restlichen beiden Kabinen den Hamburger Hafen erreichen und montiert.

Beste Rundumsicht für den Hamburger Containerhafen

Die jeweils ca. fünf Tonnen schweren Stahlkabinen wurden von KML nach den speziellen Wünschen des chinesischen Auftraggebers bzw. der Hamburger Hafen Logistik entwickelt und hergestellt: Komfortable Heizung und Klimasteuerung, Isolierverglasung mit Jalousien im Luftzwischenraum der Gläser, eine hervorragende qualitative Ausführung sowie eine Standard-Drehtüre in der Rückwand sorgen für beste Arbeitsbedingungen. Die Personen, die in der Brückenaufsichtskabine arbeiten, bedienen die hochmodernen Containerbrücken in einer Höhe von rund 20 Metern und überwachen die Entladung der Fracht bzw. kontrollieren, dass die Container mit den Ent- bzw. Beladelisten übereinstimmen. Daher war es bei der Entwicklung u.a. auch wichtig, den Arbeitsplatz in der Kabine so zu gestalten, dass eine sehr gute Rundumsicht möglich ist. Aus diesem Grund wurde selbst der Schreibtisch in der Kabine extra mit einer Glasplatte ausgeführt.

In der Kabine spielt sich High-Tech-Logistik vom Feinsten ab: Die jeweils 2.480 Tonnen schweren Krangiganten können mit einem Move zwei 40-Fuß-Container oder vier 20-Fuß-Container mit zusammen 110 Tonnen bewegen. Das entspricht dem Gewicht von 70 Mittelklassewagen!

Deutschland – Shanghai und zurück

Bedingt durch die internationale Zusammenarbeit haben die drei KML Kabinen eine sehr lange Reise hinter sich: Sie wurden in Lahr produziert, nach China geliefert und dort an den Kran angepasst. Die Kräne wurden dann nach Hamburg geschifft. Für diesen Seeweg nach Deutschland waren sie acht Wochen in einem Spezialschiff unterwegs. Denn die Ausmaße sind beeindruckend: Die Ausleger der neuen Kräne haben eine Länge von knapp 80 Metern und reichen über 26 Containerreihen.

Die Kabinen von KML waren für den Transport in einer seefesten Holz-Kiste verpackt. In Hamburg schließlich baute KML die Klimaanlagen in die Kabinen ein. Dann wurden die gigantischen Portalkräne im Containerhafen in Betrieb genommen.

Kooperation HHLA

Mit den fünf neuen Großcontainerbrücken schafft die HHLA zusätzliche Kapazitäten zur Abfertigung besonders großer Containerschiffe mit einem Ladevolumen von 23.000 Standardcontainern und mehr. Die Investition in neue Containerbrücken ist Teil eines Ausbauprogramms der HHLA zur Vergrößerung des Containerhafens. Die HHLA plant bis 2022 eine Milliarde Euro zu investieren, davon sollen rund 450 Millionen Euro in den Containerumschlag fließen.

Kooperation ZMPC

ZPMC ist der größte Hersteller von Stahlstrukturen und Containerbrücken weltweit. Der Marktanteil bei Containerbrücken beträgt derzeit etwa 75 Prozent. Der Jahresumsatz beträgt rund eine Milliarde US Dollar, von denen 60 Prozent in Europa erwirtschaftet werden. Die Produkte werden heute in allen wichtigen deutschen Häfen, darunter Hamburg, eingesetzt. Darüber hinaus hat der Konzern in den vergangenen Jahren seine Geschäftsfelder auf die Bereiche Offshore-Anlagen, Spezialschiffbau sowie verbundene Dienstleistungen ausgeweitet.

Hightech-Kabinen von KML

KML zählt zu den Technologieführern im Bereich Spezialkabinen. Seit vielen Jahren steht unser Name für innovative Systemlösungen für Hightech-Kabinen in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen.Mit höchsten Qualitätsstandards und einer großen Innovationsbereitschaft entwickeln und fertigen wir Kabinen nach den individuellen Vorgaben unserer Kunden.

KML bietet Komplettlösungen "Made in Germany", denn alle Kabinen werden ausschließlich im Hause KML entwickelt und hergestellt. Für steckfertig gelieferte Kabinensysteme ist KML ein weltweit gefragter Partner.